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Aktiv und vital in den Tag

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Jsabelle Hirschi, Pharma-Assistentin EFZ
Erwachsenenbildnerin

Als engagierte Fachperson in der Pharmabranche, lese ich regelmässig die News der Medizin, besuche Vorträge und zunehmend interessiere ich mich für die Bereiche Anti-Aging, Hirndoping, Beauty etc. Niemand wird heute ja mehr wirklich alt oder unattraktiv, alle sind leistungsfähig und fit.
Aber stimmt das wirklich? Ich recherchierte speziell zum Thema Hirndoping, da ich mehr wissen wollte und bin dabei auf das Leinöl, welches als Hirndoping angepriesen wird, gestossen. Ein alt bewährtes Produkt und alle kennen sicher Leinsamen.

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Leinöl ist eines jener Öle, die mehr sind, als nur ein Lebensmittel. So ist Leinöl beispielsweise eine der besten Quellen für hochwertige Omega-3-Fettsäuren. Und Omega-3-Fettsäuren sind für die menschliche Gesundheit unverzichtbar. Die übliche Ernährung ist jedoch arm an Omega-3-Fettsäuren, so dass ein entsprechender Mangel nicht selten ist. Hieraus entstehen Konzentrationsstörungen, die Merkfähigkeit leidet, Stress, Hektik und Zeitdruck nagen an uns und wir sind weniger belastbar und fit. Da aber bei meiner Arbeit genau die Konzentration wichtig ist, machte ich den Selbsttest.
Dabei ist wichtig, gute Fette von den schlechten zu unterscheiden. Während gesättigte Fettsäuren besonders in gehärteten Fetten (z.B. Chips etc.) in grösseren Mengen als Risikofaktoren gelten, sind ungesättigte Fettsäuren lebensnotwendig. Diese bilden die Basis für gesunde Zellen und einen gesunden Zellstoffwechsel.

Als ideale Lieferanten gesunder Fettsäuren bieten sich vor allem hochwertige, natürliche, schonend gepresste Öle an. Sie haben eine positive Wirkung auf die Funktion der Nerven- und Gehirnzellen.
der Organismus profitiert dabei besonders von der täglichen Aufnahme von Alpha-Linolensäure (ALA) und Docosahexaensäure (DHA).

Leinöl weist von allen pflanzlichen Quellen mit einem Anteil von fast 60 % den höchsten Gehalt von ALA auf. Sie hilft den Aufbau der Zellmembranen, insbesondere die der Blutgefäße und der Blutzellen, zu unterstützen. Sie übernehmen aber auch wichtige Aufgaben im Stoffwechselsystem, vor allem im Bereich der Entzündungen.

Hier sind in erster Linie die Polyphenole aus der grossen Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe zu nennen. Sie
– wirken antioxidativ und schützen so die Körperzellen vor den negativen Einflüssen freier Radikale.
– enthalten Phytohormone, die in ihrer Wirkung dem Östrogen ähneln, welche auf die Verlangsamung des Alterungsprozesses einen grossen Einfluss haben.
– zeigen eine antikarzinogene Wirkung, so dass sie einen präventiven Schutz vor Krebs bieten können.

Ein Wundermittel also und zwar für uns ü40 Frauen genau das richtige und nach meinem einwöchigen Selbsttest mit einem Fläschchen Leinöl (gute Qualität* (*Wichtige Hinweise beim Einkauf von Leinöl: Produkt ist im Kühlschrank gelagert, hat eine Verfallfrist von 4 Wochen und riecht nach Nichts! Hat das Öl einen unangenehmen Geschmack, dann ist die Qualität schlecht.) kann ich die eingangs beschriebene Wirkung bestätigen.

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Gianni Milani
Gast
Gianni Milani

Vielen Dank für diesen wertvollen Artikel! Ich bin zwar noch nicht 40, trotzdem merke ich ab und zu eine Konzentrationsschwäche, die sich bei mir einschleicht. Werde jetzt sicher in die nächste Apotheke oder Drogerie gehen und mir das Leinöl besorgen und testen.

Jeanne Kreis
Gast
Jeanne Kreis

Juhui, neues vom Slavia-Blog! Wie immer super gebloggt! Merci dafür!! 🙂 Freue mich auf mehr!

Jaydee
Gast
Jaydee

Guter Artikel, ich bin allgemein ein Öl Fan ?. Brauche es als Sonnenöl (man wird sehr schnell braun oder rot wers übertreibt ?) und als Bodylotion (die Haut wird geschmeidig und zart) . Werde bei Gelegenheit auch mal das Leinöl als Gehirndoping probieren ?

Bernhard Eicher
Gast
Bernhard Eicher

Leistungsfähigkeit ist ein wichtiges Thema in der heutigen Gesellschaft. Entsprechend interessant finde ich den Artikel. Eine Frage bleibt für mich aber: Kann man diese Stoffe auch mit der täglichen Nahrung zu sich nehmen? Eigentlich wäre dies ja am sinnvollsten 🙂