Malta – Unvergessliche Reise zwischen Geschichte, Meer und Insider-Erlebnissen
Valletta und seine Schätze
Wenn ich an Malta denke, lächle ich sofort. Diese kleine Insel im Mittelmeer ist ein unglaubliches Kaleidoskop aus Geschichte, Natur, Kultur und purem Insel-Feeling. Schon bei meiner Ankunft in Valletta fühlte ich mich wie in einem lebendigen Museum: Barocke Fassaden, enge Gassen, kleine Cafés, in denen man den Alltag der Malteser beobachten kann – ich wollte am liebsten sofort überall hinlaufen und alles entdecken. Die St. John’s Co-Cathedral hat mich komplett umgehauen. Draussen eher unscheinbar, aber innen ein wahres Feuerwerk: bunte Marmorböden, prunkvolle Fresken, kleine Kapellen, vollgestopft mit Schätzen – und dann Caravaggios „Die Enthauptung Johannes des Täufers“. Ich stand bestimmt zehn Minuten einfach nur da und konnte kaum aufhören, zu staunen.



Ein Spaziergang durch die Upper Barrakka Gardens ist Pflicht. Der Blick auf den Grand Harbour ist einfach der Wahnsinn – ich hätte stundenlang sitzen und den Schiffen beim Einlaufen zusehen können. Und dann die Fahrt mit der Barklorin zu den Three Cities: Vittoriosa, Senglea, Cospicua – ich liebe solche kleinen Abenteuer, wenn man die Stadt mal vom Wasser aus sieht. In Vittoriosa durfte ich die Inquisitor’s Palace besichtigen. Wow, diese Geschichte! Und Fort St. Angelo – man spürt hier regelrecht die heroischen Momente der Ritter.

Essen in Malta
Malta überrascht aber nicht nur mit Geschichte, sondern auch kulinarisch. Zwar hatte ich nicht die Möglichkeit, das traditionelle Essen Fenek bit-Tewm, geschmortes Kaninchen, aber dafür ass ich andere Spezialitäten und trank das Nationalgetränk Kinnie. Folgende Restaurants habe ich besucht. Lunch bei Don Berto direkt am Wasser in Vittoriosa war so maltesisch, wie es nur geht: frischer Fisch, lokale Spezialitäten, und ich habe mich einfach treiben lassen. Root 81 in Rabat ist ein Traum: die Treppen, die kleine Terrasse, die Aussicht, das Essen – ich schwöre, ich habe noch nie so entspannt gegessen. Und Singita, ein kleines Restaurant am Fuss des Miracle Beach – ein absolutes Muss. Das Restaurant ist eine kleine Institution, mit Blick auf das Meer.

Natur auf Malta
Die Natur auf Malta ist atemberaubend. Die Dingli Cliffs haben mich regelrecht umgehauen – diese schiere Höhe, das Rauschen des Meeres, der Blick auf Filfla, die kleine Kapelle St. Mary Magdalene am Rand – Gänsehaut pur. Gnejna Bay und Ghajn Tuffieha Bay sind perfekt, wenn man einfach mal ein bisschen Ruhe sucht, roter Sand, türkisblaues Wasser, Klippen links und rechts – ich hätte den ganzen Tag hier bleiben können. St. Peter’s Pool war für mich der perfekte Mix aus Abenteuer und Entspannung: flache Felsen zum Sonnenbaden, klare Wasserstellen zum Schnorcheln – hier habe ich mich wie in einem kleinen Paradies gefühlt. Das Blue Grotte ist ein absolutes Must-Go. Am besten gleich um10h morgens, wenn es öffnet, da man mit Booten durchfährt und sonst lange anstehen muss, da sehr touristisch.



Voco Malta
Mein Hotel, Voco Malta in St. Julians, war der perfekte Ausgangspunkt für alles. Modern, stylisch, mit Meerblick, nur ein paar Schritte vom Zentrum entfernt, und abends konnte ich nach einem langen Tag die Stadt in Ruhe auf mich wirken lassen. St. Julians selbst ist so lebendig: Bars, Restaurants, das Nachtleben – aber es gibt auch ruhige Ecken am Wasser, wo man einfach nur sitzen und aufs Meer starren kann. Ein Insider-Tipp: früh morgens den Spaziergang entlang der Küste machen, wenn die Stadt noch schläft – das ist Magie pur.

Gozo
Gozo ist eine ganz andere Welt, und ich habe jede Minute dort genossen. Die Citadel in Victoria ist ein Ort, der einem zeigt, wie eng Geschichte, Architektur und Alltag miteinander verwoben sind. Die Ghasri Valley Trails sind ein Traum für Naturliebhaber: kleine Buchten, klare Wasserstellen, fast unberührt, und ich hatte die kleinen Wanderwege fast für mich allein. Comino darf auf keiner Malta-Reise fehlen: wir hatten eine private Bootstour, türkisblaues Wasser, kleine Buchten, die Sonne auf der Haut – einfach perfekt.


Die Kombination aus Geschichte, Natur, Kultur und Essen macht Malta zu einer wahren Ganzjahresdestination. Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – die Insel hat für jeden etwas. Ich habe mich in die kleinen Gassen verliebt, die Aussichtspunkte, die versteckten Strände, die lokalen Restaurants und die Menschen, die man überall trifft. Malta ist nicht einfach nur ein Reiseziel, es ist ein Erlebnis, das man fühlen, sehen und schmecken muss.
Für mich persönlich war es eine unvergessliche Reise: Geschichte hautnah, Natur zum Staunen, Essen, das glücklich macht, und Momente, die ich nie vergessen werde. Ich komme definitiv wieder – und dann entdecke ich noch mehr Ecken, kleine Buchten, versteckte Gassen und lokale Insiderplätze, die man nur kennt, wenn man wirklich Zeit auf der Insel verbringt.



