in Diverses

Nur ein bisschen…

Ich gebe es zu: Ich schreibe gerne über oberflächliche und etwas seichte Themen. Wie sagt man so schön: Das Leben ist schon kurz genug, da möchte man nicht immer mit den Problemen der Welt konfrontiert werden, sondern manchmal abschalten und konsumieren. Ganz legitim finde ich. Aber wo ist die Grenze zwischen mal abschalten und gleichgültig werden? Passiert heutzutage so viel Schlimmes, dass wir abgestumpft sind, dem gegenüber oder noch schlimmer. Haben wir resigniert? Wars das? Lassen wir uns dorthin tragen, wohin der Strom uns zieht und kümmern wir uns nur noch um unser eigenes Gärtchen – sich in der falschen Sicherheit wägend, dass dies genüge? Nein, man kann die Augen nicht vor der globalen Situation verschliessen – schon deshalb nicht, weil die globale Situation uns einmal einholen und überrollen wird, ob uns das passt oder nicht. So ist es nun mal. Für alle, die jetzt ungläubig kopfschüttelnd diese Zeilen lesen, denen empfehle ich dringend eine Weltkarte zu konsultieren und darauf die Schweiz zu suchen. Das sollte helfen und uns zurück auf den Boden der Realität holen. Viele sagen, man kann eh nichts machen und wenn wir was machen, dann ist es nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Stimmt nicht, jede Geste, jede Bewusstseinsänderung und jede Tat hilft! Am Strand oder im Schwimmbad seine Abfälle und Zigarettenkippen in einem Mülleimer entsorgen. Abfälle während der Autofahrt in ein Plastiksäckli reinmachen und nach der Fahrt in einem Mülleimer entsorgen statt aus dem Fenster werfen. Kein Plastik im Wald entsorgen – Ja, auch „Robidogseckli“ sind aus Plastik und zwar organisch, sie verwittern aber nicht. Also wenn du schon oberfaul bist, lass lieber den Sch…dreck liegen, statt das Seckli im Wald zu deponieren. Ich empfehle auch kurze Strecken zu gehen oder mit dem Velo zu absolvieren. Man tut etwas für die Gesundheit, fühlt sich besser und braucht das Auto nicht. Einkaufsverhalten. Qualität statt Quantität – wer sich eine Designertasche leisten kann, kann mir nicht erzählen, dass er/sie kein Geld hat, um Bio Produkte zu kaufen! Es ist so wenig und hat eine so grosse Wirkung. Es kann doch nicht so schwer sein, ein Minimum an Respekt zu zeigen – der Natur und Mitmenschen gegenüber, oder?

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