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Ab ins Guarda Val

Ende letztes Jahr habe ich mir den Vorsatz gefasst, die Schweiz etwas intensiver zu erkunden. Vor allem bei Wochenendtrips setze ich auf die Schweiz – wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Es gibt wunderschöne Orte, die muss man einfach gesehen haben.
So kam es, dass ich das erste mal im Leben das Graubünden besuchte, kaum zu glauben, aber wahr! Das schöne Bünderland liegt von Bern nicht gerade um die Ecke, aber der Weg hat sich mehr als gelohnt! Wieso? Es gibt gleich mehrere Gründe.

Einmalig in der Schweiz

Das Guarda Val in der Lenzerheide ist ein Maiensässhotel-Komplex. Das ist in der Schweiz in dieser Art nirgends mehr zu finden. Wer sich jetzt fragt, was genau ein Maiensäss ist, ich wusste es auch nicht: Als Maiensäss bezeichnet man in Graubünden auch rätoromanisch acla,eine Sonderform der Alm/Alp: eine gerodete Fläche mit Hütten und Ställen. Auf jedem Maiensäss steht mindestens ein kleines Haus und ein Stall; als Ensemble weist es zuweilen einen dörflichen Charakter auf, insbesondere mit eigener Kirche. Ein Maiensäss liegt noch unter der Baumgrenze auf ca. 1200 bis 1600 Meter Höhe.
Wenn man ankommt, fühlt man sich zurück versetzt in die Zeit von früher, wie in einem Bergdorf. Die Fassade und Innenräume wurden genau so belassen wie damals, aber in den Innenräumen geschickt ausgebaut, dass es einem an nichts mangelt. Die Umsetzung, das Traditionelle mit den Ansprüchen von heute zu ergänzen ist bestens gelungen.


Wunderschön idyllisch ist das Guarda Val Maiensässhotel.

Die Zimmer

Es gibt in jedem Gebäude verschiedene Zimmer. Wir durften im Tgiesa Martins nächtigen. Dieses Haus ist 300 Jahre alt und hat ehrwürdig dicke Mauern und einen mit wunderschöner Holzfassade ausgekleideten Innenraum. Das Zimmer umfasst 2 Räume und ein Bad, welches sehr modern ist und sich in das sehr traditionelle Raumensemble hervorragend einfügt.

Die Restaurants

Es gibt für jeden Geschmack das Richtige! Am ersten Abend genossen wir im Gourmetrestaurant mit 16 Gault-Millau Punkten und einem Stern Michelin ein köstliches 4-Gang Menu. Jeder Bissen war hervorragend. Zu jedem Gang wurde uns noch der passende Wein serviert. Ich liebe es, wenn der Sommelier schon die passende Weine zum Gang heraussucht und ich nur noch geniessen kann.
Am zweiten Abend assen wir gemütlich in der Dorfbeiz Crap Naros, wo vornehmlich Spezialitäten aus der Region serviert werden. Das Fondue aus dem Dorfladen von Daniel Pfeiffer war bisher das beste Fondue, welches ich jemals gegessen habe.


Gourmetrestaurant


Gruss aus der Küche – Amuse bouche


Hauptspeise


Dessert


Fondue in der Guarda Val Maiensässhotel Dorfbeiz

Das Skigebiet / Wanderungen

Das Skigebiet mit der ganzen Lenzerheide und Arosa ist riesig, abwechslungsreich, schnell zu erreichen und wunderschön. Meine Männer haben den ganzen Tag mit Skifahren verbracht. Auch im April waren die Pisten noch schneereich, griffig und toll zum fahren. Wenn man nicht so der Skifahrer ist, gibt es super tolle Spaziergänge und Wanderungen, in den Skigebieten oder auch im Tal selber.


Wunderbare Aussicht auf die Bergwelt


Aprèsski Restaurants und Bars hat es natürlich auch

Erholung

Nach einem anstrengenden Skitag gibt es nichts Schöneres, als die Seele in der Spalandschaft baumeln zu lassen. Ob im geräumigen Heubett, in der Sauna im Hot-Pot oder im Ruheraum etwas ausspannen, die Auswahl lässt keine Wünsche offen.


Wunderschöner Ruheraum in der Spalandschaft

Der Service

Egal wie schön ein Hotel ist, ohne guten Service ist alles halb so gut. Auch hier versteht es das Guarda Val seine Gäste auf höchstem Niveau zu verwöhnen. Der Guest Relations Manager Sebastian war nett, zuvorkommend und für die Gäste jederzeit verfügbar – ob als Skibegleitung in den Bergen oder als Aufgussmeister in der Sauna, uns mangelte es an nichts. Mit dem Direktor Ralph Treuhardt haben wir im hauseigenen Weinkeller eine Degustation gemacht und ich habe wieder ein paar neue Insights über Weine kennen gelernt. Beide Daumen hoch für das Guarda Val!

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