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Swiss Music Awards 2018

Das Gute an Bloggern? Wir haben immer etwas Narrenfreiheit und können bei Events über das berichten, was wir wollen. Das heisst, überhaupt kein Druck, etwas abliefern zu müssen und sich im Vorfeld krampfhaft Fragen aus den Fingern zu saugen.
Denn der Blogger ist die Story und erzählt diese so wie er/sie es für angemessen hält. Falls es was zu erzählen gibt. Denn mit einer „normalen“ Berichterstattung gebe ich mich nicht zufrieden. „Was trägst du heute, wie lange brauchst du für dein Styling und hast du dich schon hoch geschlafen“ – ja, das waren die Fragen, die sich die Lady neben mir ausgedacht hatte und nur Männern stellte. Frauen durften sich nicht zu diesem Thema äussern und wahrscheinlich würde es sowieso gleich einen Shitstorm geben, wenn man es wagen würde, eine Frau zu fragen, ob sie sich hoch geschlafen hat. Das ist politisch inkorrekt (Wieso eigentlich? Macht man es nicht erst zu einem Politikum, weil man davon ausgeht, dass es so ist und es darum nicht ansprechen darf?) aber mit Männern kann man es ja machen, die sind etwas toleranter und nehmen es mit Humor. Das wäre dann wohl ein Beispiel von Gleichbehandlung.

Komplimente auf dem roten Teppich

Ich wollte mich mit Komplimenten die auf das Äusserliche zielten, gezielt zurückhalten. Das war nicht immer leicht. Stellt euch vor, eine Frau hat sich raus geputzt, sieht einfach umwerfend aus und ich darf es ihr nicht sagen, weil ich sie aufs Äussere reduziere. Mission difficult. Aber ich habe mich geschickt aus der Affäre gezogen. Und zwar habe ich Danitsa, neben dem Kompliment, wie gut sie aussieht, auch ein Kompliment gemacht, dass sie „Danke“ perfekt schweizerdeutsch ausspricht.
Jontsch gratulierte ich zur tollen Performance mit Luca Hänni an der Energy Starnight. Ich war begeistert, wie toll die zwei den Song „Purple rain“ interpretiert haben. Das war wirklich grosses Kino.


Jontsch kann nicht nur moderieren!

Der grosse Abräumer

Mit dem vierfachen Gewinner der SMA18 Nemo nahm ich auf Instagram „Du“ im Duett auf. Sorry, er wollte es so, ich wollte es so und Gott wollte es so!


Bereit? Und Aufnahme läuft!

Sou Dätschi

Leduc fragte ich nach der Zwiespältigkeit in seinem Song „Mis Huus dis Huus“ und bekam eine inspirierende Antwort: Ihre Songs allgemein widerspiegeln das portugiesische Lebensgefühl „Sou Dätschi“. Google hat mir aber keine schlüssige Antwort liefern können.
Gefühlte Stunden später, als endlich einer meiner portugiesischen Freunde antwortete, konnte ich meinen Artikel abschliessen: Saudade heisst Sehnsucht nach Heimat / Heimweh und so wie es Leduc ausgesprochen hat, ist es brasilianisch, spielt aber keine Rolle, da sein Haus ja auch unser Haus ist. Schön oder?!


Perfekte Zusammenarbeit – zuerst stellte ich meine Fragen und bückte mich danach, damit die Fotografen ihre Fotos machen konnten.

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