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Hot Yoga – Schwitzen fürs Wohlbefinden

Als aufgeschlossener Mensch bin ich offen für neue Erfahrungen und deshalb zögerte ich nicht lange, mich auf das Experiment Hot Yoga (Bikram Yoga) einzulassen und diese Sport- oder besser gesagt Entspannungsart zu testen. Eine Freundin hatte mir so ausgiebig davon vorgeschwärmt, dass ich nicht anders konnte. Aussagen wie: „bei 37 Grad, ist dein Körper so extrem beweglich, da die Muskeln permanent warm sind und nach dem Training ist dein Teint so rosig zart, wie in der Blütezeit deiner Jugend“ hätten wohl alle von uns dazu bewogen, dieses Hot Yoga zu testen. Und Hand aufs Herz: Mit zunehmendem Alter werden wir auch nicht beweglicher. Ja, ich weiss, die Wahrheit ist nicht immer schmeichelhaft, aber ich spreche sie trotzdem aus.

volles Programm

Zum 4-jährigen Jubiläum im Mai vom einzigen Hot Yoga Studio in Bern, gab ich mir die Ehre und trainierte zwei Wochen voll mit. Die Hot Yoga Lehrerin Susanne ist eine sympathische und offene Person, mit der ich mich sofort verstand. Das Ziel von Hot Yoga ist, sich selber zu verbessern und auch darauf einzulassen und zu akzeptieren, dass man nicht immer gleich fit ist. Das gab mir die nötige Motivation, bei meinem voll bepackten Terminkalender, pünktlich (ausser Atem, aber pünktlich) auf der Matte zu stehen.


Die 90 Minuten Hot Yoga Training beinhalten verschiedene Posen, welche geübt werden. Schon nach kurzer Zeit kann man eine Verbesserung der Beweglichkeit und des Stehvermögens feststellen.

Ich habe schon ein paar mal „normales“ Yoga praktiziert, die grösste Herausforderung besteht bei mir jeweils darin, in den Posen zu verharren und alles langsam und bedächtig durchzuführen. Tja, ich bin ein rastloses Gemüt, aber genau aus diesem Grund sah ich es als Herausforderung an, mich 90 Minuten bei feucht-tropischer Hitze nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und das Programm durchzustehen.
Ich war extrem erstaunt darüber, wie viele Männer jeweils in den Stunden mit von der Partie waren. Lustigerweise hatte ich nur Frauen erwartet, da ich die wenigen Male, als ich Yoga praktizierte, praktisch keinen Mann in der Stunde antraf. Nach dem Training fühlte ich mich jeweils erschöpft, aber auch entschleunigt.

Ein Training für alle

Und wer jetzt denkt, es seien sicherlich nur esoterisch angehauchte Leute in diesem Studio zu Gast, die kann ich beruhigen: Sogar junge und hippe Fussballprofis wie Loris Benito trainieren schwitzend und oben ohne auf ihrer Yogamatte das Gleichgewicht und die Beweglichkeit.

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Anna
Gast
Anna

Sehr schöner und absolut authentischer Artikel – deine Erfahrungen kann ich nur bestätigen! Und weiss jetzt endlich was es mit der Fotosession aus sich hatte… 🙂
Ich hoffe wir sehen uns wieder im hot room ?

Ariane
Gast
Ariane

Normales Yoga ist ja schon anstrengend, aber mit Wärme ist mal was ganz anderes. Definitiv eine gute Idee zum Ausprobieren.